Startseite Früheste Ausgaben bis 1880Universal-Enzyklopädien (Monumental-Ausgaben) Ersch-Gruber, Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, 12 Bände (ab Band 1) 1818

Ersch-Gruber, Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, 12 Bände (ab Band 1) 1818

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Artikelbeschreibung

Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge von genannten Schriftstellern bearbeitet und herausgegeben von J. S. Ersch und J. G. Gruber
12 Bände (Theile 1-10, 13, 14 der ersten Section), jeweils zwei Teile in einem Band gebunden
Leipzig, Verlag von Johann Friedrich Gleditsch, 1818-1825

Schöne Original-Halbledereinbände. Mit zwei Rückenschildern, goldgeprägtem Aufdruck von Titel, Bandnummer & Buchstabenbereich sowie diversen Schmuckelementen (Zierlinien, Motive). Deckel mit beigem Kiebitzpapier bezogen & mit Lederecken verstärkt. Dreiseitig roter Buchschnitt. Innendeckel farbig marmoriert. Format 26,5 cm x 21,5 cm. Zusammen etwa 5.500 Seiten. Kollation der Bände am Ende der Beschreibung.

Weitere Informationen zu Ersch-Gruber, Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, 1818-1889

Wie auch den 12 Originalbildern in der Galerie zu entnehmen, sind die Bücher überwiegend ausgezeichnet erhalten. Der Buchschnitt noch schön, lediglich oben gedunkelt. Einband berieben, Deckel teils auch bekratzt & angeschmutzt. Buchecken bestoßen. Eine obere Rückenkante ausgefasert, eine untere mit einem Stück Bereibung. Innen sauber, keine Anstreichungen. Fest in der Bindung, keine fehlenden Seiten. Kein unangenehmer Geruch. Außer ganz gelegentlich einmal ein unauffälliger Fleck auch keine Fleckigkeit. In den Bänden Besitzervermerke: Schmutzblatt mit Namen & Jahreszahl in alter Schrift, Kennzeichnung einer Bibliothek als Aufkleber auf Innendeckel & vorderem Buchdeckel (s. Bilder 3 & 6) sowie als Stempel auf der jeweils letzten Seite, der Vorder- & Rückseite des jeweils ersten Titelblattes, bei drei Bänden auch auf der Rückseite des zweiten Titelblattes sowie auf einem unteren Seitenrand. 
Der erste Band (mit Teil 1 & 2) weicht in der Erhaltung ab: Hier stärkere Bereibung am Einband, Rückenkante ausgefasert & die Außengelenke eingerissen (oben 5 cm, unten 4 & weitere 3 cm in den Rücken hineinreichend). Seiten innen, besonders vorn & hinten, fleckig. Bindung mittig am Beginn des zweiten Teils gerissen, so dass dieser & das hintere Vorsatzpapier lose sind.
Kollation: • Teil 1 / Teil 2: A - Aldus, 1818 & 1819 (Vorbericht, Erklärung der Abbkürzungen, Verzeichnis der Subscribenten, 482 S. / Nachricht über das Studium des Werkes, 430 S.) • Teil 3 / Teil 4: Ale - Appel, 1819 & 1820 (484 / 475 S.) • Teil 5 / Teil 6: Appellation - Arzneikunde, 1820 & 1821 (469 / 528 S.) • Teil 7 / Teil 8: B - Bendorf, 1821 & 1822 (472 / 478 S.) • Teil 9 / Teil 10: Bene - Blei, 1822 & 1823 (416 / 419 S.) / Teil 13 / Teil 14: Briänsk - Calza, 1824 & 1825 (421 S. / 240 S. & Vierzehnter Theil. Zweite Abtheilung 183 S.)

Beim Ersch-Gruber handelt es sich neben dem Großen Unversal-Lexicon von Zedler, der Oeconomischen Encyclopädie von Krünitz, der Deutschen Encycklopädie von Köster & Roos ("Frankfurter Enzyklopädie") & dem "Wunder-Meyer", um eine der deutschsprachigen Monumental-Enzyklopädien, welche von den Herausgebern mit dem Anspruch begonnen wurden - weitestgehend oder vollständig - daß gesamte aktuelle Wissen in nur einer Ausgabe systemmatisch alphabetisch zu erfassen (um damit eine ganze Bibliothek zu ersetzen).

Die Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste (in alphabetischer Folge von genannten Schriftstellern bearbeitet) wurde ab 1818 bei Johann Friedrich Gleditsch in Leipzig von Johann Samuel Ersch (1766–1828) & Johann Gottfried Gruber (1774–1851) herausgegeben & wird daher auch nur kurz Ersch-Gruber genannt. Nach dem Tod von Ersch übernahm 1831 der Brockhaus Verlag die Unternehmung. Ursprünglich war dieses Lexikon auf 30 Bände konzipiert. Bis zur unvollendenten Einstellung im Jahre 1889 erschienen insgesamt 167 Text-Bände (mit etwas mehr als 78.500 Seiten) sowie ein Tafelband. Aufgrund der sehr hohen Bandanzahl & des langen Erscheinungszeitraumes, finden sich heute zumeist nur noch Angebote mit Einzelbänden oder mit einigen Bänden.

Veröffentlicht wurde der Ersch-Gruber in drei Abteilungen (Sectionen):
• Abteilung I: A–G, 99 Bände & Tafelband, 1818–1882 (der einzig fertiggestellte Teil)
• Abteilung II: H–N (abgebrochen bei Ligatur), 43 Bände, 1827–1889
• Abteilung III: O–Z (abgebrochen bei Phyxius), 25 Bände, 1830–1850

Die Buchstaben L & P wurden nur teilweise fertig bearbeitet, die Buchstabenbereiche M, N & Q-Z fehlen vollständig. Nach Schätzungen entsprechen diese unveröffentlichten Bereiche etwa 43 Prozent des Gesamtwerkes; bei Fertigstellung wäre diese Enzyklopädie auf 295-300 Bände gekommen.

An der Ausgabe haben ca. 400 Fachgelehrte mitgewirkt, in der Nachbetrachtung liegt der Schwerpunkt des Ersch-Gruber v.a. bei Geographie, Biographien (nur verstorbene Persönlichkeiten enthalten), Sprache & Literatur. Die Textbände nahezu durchgängig mit zweispaltigem Druck. Zu den ersten Bänden sind 230 Kupfer-Tafeln (häufig ausfaltbar) erschienen. Teils sind diese - anstatt im Tafelband - bereits in den zugehörigen Bänden mit eingebunden. Diese zeigen schematische Darstellungen theoretischer Gegenstände aus Mathematik oder Physik, von gewerblichen Maschinen, aus der Biologie sowie architektonische Zeichnungen, Landkarten, Pläne, Stammbäume etc. Aus Zeit- und/oder Kostengründen wurde die Auslieferung dieser Abbildungen nach dem Band 14 eingestellt.

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